Seine Geschichten erzählen von Liebe und Tod, seine Protagonisten wandeln stets auf dem schmalen Pfad zwischen Genialität und Wahnsinn:

Egdar Allan Poe, dieser düsterste aller phantastischen Poeten, Pionier der literarischen Gattung der Kurzgeschichte und Wegbereiter der modernen amerikansichen Literatur. Zwei Künstler aus Bonn bringen Poe«s Texte nun in neuer Form auf die Bühne: Mit seiner tiefen, unverwechselbaren Stimme haucht Gerd J. Pohl den Worten neues Leben ein, und Marcus Schinkel begleitet in dazu auf dem Klavier. Pohl, der in den letzten Jahren vor allem als Puppenspieler von sich Reden machte, ist in diesem Programm zum ersten Mal seit langer Zeit wieder als Schauspieler zu erleben; Marcus Schinkel, ein auch über die Grenzen Deutschlands hinaus anerkannter Jazzpianist, erweist sich als wahrer Meister der Improvisation.

Der Bonner 'General-Anzeiger' schrieb anläßlich des Premierenabends in seiner Besprechung : "Solche Beziehung zwischen Wort und Musik ist vor allem dazu geeignet, Stimmung zu schaffen. Gerd J. Pohl und Marcus Schinkel gelang gerade dies auf vortreffliche Weise."

Das Programm umfaßt insgesamt vier Erzählungen Edgar Allan Poe´s, vorgetragen in deutscher Sprache : 'Das verräterische Herz' , 'Das Fa§ Amontillado' , 'Die Maske des roten Todes' und 'Schweigen'.

'Schweigen - Erzählter Wahnsinn' ist eine Hommage an den großen Schriftsteller, dessen Todestag sich 1999 zum 150. Male jährt. Ein Abend, der gewiß unter die Haut geht.

Gerd Pohl spricht
mit Klängen und Musik von
Marcus Schinkel